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„Mit einem originalen Holzbrunnen aus dem Allgäu lässt sich ein Stück alpines Flair auch für den eigenen Garten kaufen. Hier erfahren Sie alles, was Sie wissen müssen.
Was sollten Sie beim Kauf dieser Gartenbrunnen wissen?
Jeder, der schon einmal in den Alpen gewandert ist, kennt dieses idyllische Bild. Eine saftig-grüne Almwiese mit grasenden Kühen, atemberaubendes Panorama und ein Holzbrunnen, der mit klaren Wasser für Erfrischung sorgt. Mit einem originalen Baumstammbrunnen aus dem Allgäu lässt sich ein Stück alpines Flair auch in den eigenen Garten holen. Wir verraten Ihnen, welche Geschichte sich hinter den besonderen Gartenbrunnen aus Holz verbirgt, wie sie hergestellt werden und wie Sie Ihren Baumstammbrunnen am besten pflegen, damit Sie lange Freude an dieser besonderen Gartendekoration haben.
Wie entstanden diese alpinen Gartenbrunnen?
Was heute so manchen Garten ziert, hatte ursprünglich einen eher zweckmäßigen Nutzen. Die einfachen Brunnen, die in der Regel aus robusten Baumstämmen bestehen, sind tatsächlich eine Erfindung der Milchbauern aus dem Alpenraum. Um ihre Kühe auf den Almwiesen auch ausreichend tränken zu können, musste Wasser aus den eher kleinen Bergbächen gesammelt werden. Abhilfe schafften schließlich die Baumstämme, die so bearbeitet wurden, dass daraus eine Art Wanne und damit ein Trinktrog für die Kühe entstand. Dieses Prinzip hat sich über Jahrhunderte erhalten: Auch heute noch trinken Kühe auf den Almwiesen aus solchen Holzbrunnen und auch so mancher Wanderer ist froh, wenn er sich beim Aufstieg mit dem klaren Bergwasser erfrischen kann.
Bei den Holzbrunnen auf den Almen ist es jedoch nicht geblieben: Wer den Alpenraum besucht, kann auch heute noch in fast jedem Dorf solche Baumstammbrunnen entdecken – häufig dekoriert mit Gesichtern oder Inschriften. Der Grund dafür ist ebenfalls ihre Nutzung in der Vergangenheit: In Zeiten, in denen fließendes Wasser „aus der Wand“ noch kein Standard war, dienten die Brunnen beispielsweise zu Waschzwecken oder an heißen Tagen als Planschbecken für die Kinder. Spätestens seit dem gehören die urigen Brunnen aus Holz ebenso zum alpinen Dorfidyll wie die typischen Bauernhäuser und die Trachten der Bewohner, die darin leben.
Wie werden die Holzbrunnen hergestellt?
Von den ersten Holzbrunnen bis heute, wo Baumstammbrunnen auch reinen Dekorationszwecken dienen, hat sich eines über die Jahrzehnte nicht geändert: Jeder hochwertige Brunnen aus Holz wird in traditioneller Handarbeit hergestellt. Natürlich geht das heute mit Hilfe von Motor- und Stichsägen etwas schneller, doch das Prinzip ist nahezu das gleiche wie in den Anfangszeiten. Der Baumstamm, der einen Durchmesser von 35 – 60cm hat, wird auf die richtige Länge gebracht und – wenn gewünscht – von der Rinde und Aststümpfen befreit. Die Aussparung für die spätere Wanne des Brunnens wird vorgezeichnet und grob ausgesägt. Mit Motorsäge und Axt wird das überschüssige Holz herausgearbeitet, sodass man es entfernen kann. Früher hat man diesen Schritt übrigens ganz ohne maschinelle Hilfe, sondern nur mit Axt, Beil und Muskelkraft erledigt. Anschließend wird die Wanne mit einem kleineren Beil final bearbeitet und glatt poliert. Je nach Modell und Kundenwunsch wird der Holzbrunnen mit Schnitzereien oder einer Inschrift verziert. Um den Brunnen wasser- und wetterfest zu machen, wird das Holz schließlich farblos oder im passenden Farbton für den jeweiligen Garten lasiert. Im Durchschnitt dauert die Herstellung eines Baumstammbrunnens etwa vier Stunden – Schnitzereien sind natürlich aufwendiger – und erfordert Einiges an handwerklicher Expertise sowie eine gute Kenntnis des Werkstoffes Holz.
Was macht die Brunnen so einzigartig?
Holz ist ein natürlich wachsender Rohstoff und damit ist jeder Baumstamm etwas ganz Besonderes. Ebenso einzigartig wie die Bäume selbst sind deshalb auch die Brunnen die aus ihren Stämmen entstehen können. Eines ist also sicher: Egal für welche Größe, Ausstattung oder Holzart Sie sich entscheiden, Ihr Holzbrunnen ist in jedem Fall ein Unikat, das in keinem anderen Garten zu finden ist! Beim Brunnenmodell hat man die Qual der Wahl. In der Regel unterscheidet man jedoch zwei grundlegende Formen: die klassischen Holzbrunnen, deren Wanne im horizontalen Stamm liegt oder Rundbrunnen, bei denen der Baumstamm aufrecht steht und die Wasserwanne dem Durchmesser des Stammes angepasst ist.
Klassische Holzbrunnen
Eins vorweg: Erlaubt ist, was gefällt und technisch möglich ist. Die Modelle für horizontale Holzbrunnen sind mittlerweile sehr vielfältig und werden außerdem den Vorstellungen des Kunden individuell angepasst. So können Sie nicht nur zwischen verschiedenen Holzarten wählen, sondern auch darüber bestimmen, wo sich der Wasserzulauf befindet – zum Beispiel am Kopfende oder mittig – und wie dieser gestaltet ist. Einige Beispiele sehen Sie hier:
Mitbestimmen können Sie natürlich auch die Länge Ihres Holzbrunnens. In der Regel bemisst sich daran und am Durchmesser des Baumstammes auch der Preis des Brunnenmodells, für das Sie sich entscheiden. Für wen es noch etwas mehr sein darf, der kann das neue Schmuckstück für den Garten außerdem mit LED-Beleuchtung ausstatten lassen. So ist der Spender für das kühle Nass auch abends oder nachts ein echter Blickfang.
Platzsparende Rundbrunnen
Ihr Garten ist eher kleiner und bietet keinen Platz für einen großen Baumstammbrunnen? Dann ist vielleicht ein Rundbrunnen genau das richtige für Sie! Vom Prinzip her funktioniert dieser genauso wie der klassische Baumstammbrunnen, nur dass hier der Stamm aufrecht steht und die runde Oberseite für die Wasserwanne genutzt wird. Je nach Holzart und Dicke des Baumstammes lassen sich auch Rundbrunnen absolut einzigartig gestalten und passen so perfekt in jeden Garten. Zusatzoptionen wie Schnitzereien, gewünschte Farbe und Beleuchtung können Sie ebenfalls frei wählen.
Was müssen Sie bei der Installation beachten?
Die ursprünglichen Baumstammbrunnen, wie sie auf den Almen zum Einsatz kommen, werden in der Regel so angelegt, dass sie einen Bachlauf unterbrechen, sodass sich das Wasser im Becken sammeln kann und über einen Abfluss wieder in den natürlichen Weiterfluss des Baches eingespeist wird. Im heimischen Garten, gerade im städtischen Raum, funktioniert das meistens nicht. Hier müssen Brunnenbesitzer einen Wasserkreislauf herstellen oder den Brunnen direkt unter einem Anschluss bzw. Wasserhahn in der Hauswand platzieren.
Der Baumstammbrunnen ist so vorbereitet, dass er einen Abfluss besitzt. Das darin befindliche Rohr führt das Wasser aus dem Becken durch einen Schlauch zu einer Brunnenpumpe, die den Kreislauf später in Gang hält. Der Zulauf eines klassischen Holzbrunnens, befindet sich in einem weiteren, schmaleren Holzstamm, der mittig am Wasserbecken oder an der Stirnseite platziert werden kann. Der senkrechte Stamm ist mit einer Bohrung versehen, durch die das Zulaufrohr verläuft. Auf der gewünschten Höhe befindet eine Querbohrung, in der ein kleineres hohles Rundholz steckt – der „Wasserhahn“ des Holzbrunnens. Die Brunnenpumpe sorgt dafür, dass das abfließende Wasser aus dem Trog nicht verloren geht, sondern über einen Schlauch, versteckt im senkrechten Baumstamm, und das kleine Rundholz wieder in den Brunnen fließt. Sind alle Anschlüsse korrekt, ist der Kreislauf geschlossen und Sie können die neue Wasserquelle in Ihrem Garten genießen.
Was sollten Sie über Aufstellungsort und Instandhaltung wissen?
Wer sich für einen Holzbrunnen entschieden hat, möchte möglichst lange Freude an diesem einzigartigen Stück haben. Da es sich dabei um ein Naturprodukt handelt, sollten Sie folgende Hinweise zur Pflege und Instandhaltung Ihres Brunnens beachten.
1) Die richtige Stellfläche wählen
Wer seinen Garten liebevoll plant, hat eine genaue Vorstellung davon, wo später der Holzbrunnen stehen soll. Prinzipiell können Baumstammbrunnen überall aufgestellt werden, allerdings sollten Sie den Wasseranschluss bedenken und zudem beachten, dass der Brunnen nie direkten Kontakt mit Erde oder Rasen haben sollte. Eine ideale Unterlage für Ihren neuen Holzbrunnen ist beispielsweise eine Natursteinplatte.
2) Risse sind natürlich
Sicherlich kennen Sie die knackenden Geräusche von alten Holzbalken, wenn sie sich bei Temperaturänderungen ausdehnen oder zusammenziehen. Auch der Baumstamm Ihres Holzbrunnens „arbeitet“ und dabei können Risse entstehen. Das ist eigentlich nicht schlimm, kann jedoch den optischen Eindruck stören. Abhilfe schafft hier zum Beispiel ein Holzkeil in der Dicke des Risses, der dann mit wasserfestem Holzleim in den Riss eingeschlagen wird. Übrigens: Auseinanderbrechen kann der Holzbrunnen durch Risse nicht.
3) Pilzbefall vermeiden
Da der Brunnen draußen steht, ist er natürlich auch den Witterungsbedingungen und damit auch der „Nässe von oben“ ausgeliefert. Feuchtigkeit fördert jedoch den Befall mit Pilzen bzw. die Fäulnis des Holzes. Damit das nicht passiert, können Sie Ihren Holzbrunnen regelmäßig mit einem Dampfdruckreiniger säubern. Wer diese Möglichkeit nicht hat, sollte den nächsten Tipp beachten.
4) Holz regelmäßig lasieren
Empfehlenswert ist in jedem Fall die Behandlung des Brunnens mit einer Holzschutzlasur. Diese gibt dem Holz zum einen Glanz und einen schönen Farbton und macht es andererseits wetterbeständig. Streichen Sie Ihren Baumstammbrunnen regelmäßig mit dem Holzschutz, am besten einmal im Jahr und möglichst dann, wenn das Holz trocken ist: So kann es besonders viel von der Schutzlasur aufnehmen.
5) Holzbrunnen vor der Sonne schützen
Unbehandeltes Holz wird bei regelmäßiger Sonneneinstrahlung immer heller. Achten Sie deshalb bei der Wahl der Holzschutzlasur auch darauf, ob das Produkt einen UV-Schutz hat. Farbige Lasuren weisen diesen in der Regel auf, farblose Lasuren jedoch meist nicht. Fehlt der UV-Schutz, bleicht ihr Brunnen aus Holz sehr viel schneller aus, das heißt er verliert seine natürliche Farbe nach und nach. Das Ergebnis ist meist ein unschönes, verwittertes Grau.
Wofür können Sie Ihren Baumstammbrunnen noch nutzen?
Ob rustikal, verspielt oder schlicht – ein handgefertigter Echtholzbrunnen ist in jedem Garten ein echter Blickfang. Er sieht jedoch nicht nur schön aus, sondern lässt sich auch vielfältig einsetzen. Klassisch verwendet dient er zur Erfrischung zwischendurch, zum Hände waschen oder als Sammelbecken für das Wasser zum Blumen gießen. Doch nicht nur sie selbst können das Wasser nutzen: Wer seinen Brunnen aufmerksam beobachtet, wird feststellen, dass er auch als Tränke zum Beispiel für Vögel dient.
Schöne Gartenideen zum Kaufen
Wer keine Möglichkeit für einen Wasseranschluss hat, muss trotzdem nicht auf den Brunnen mit alpinem Flair verzichten. Aufgrund seiner Form und dem Wannencharakter eignen sich Holzbrunnen hervorragend auch als Pflanzkübel für Gartenblumen oder Kräuter aller Art. Auch auf diese Weise hat der Baumstammbrunnen eine nützliche Verwendung und ist gleichzeitig ein grüner oder farbenfroher Blickfang inmitten Ihrer Gartenidylle!
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Bildquellen: © F. Leitner, © by paul – Fotolia.com
Häufige Fragen
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Jeder hochwertige Brunnen aus Holz wird in traditioneller Handarbeit hergestellt. Natürlich geht das heute mit Hilfe von Motor- und Stichsägen etwas schneller, doch das Prinzip ist nahezu das gleiche wie in den Anfangszeiten. Der Baumstamm, der einen Durchmesser von 35 – 60cm hat, wird auf die richtige Länge gebracht und – wenn gewünscht – von der Rinde und Aststümpfen befreit. Die Aussparung für die spätere Wanne des Brunnens wird vorgezeichnet und grob ausgesägt. Mit Motorsäge und Axt wird das überschüssige Holz herausgearbeitet, sodass man es entfernen kann.
Die einfachen Brunnen, die in der Regel aus robusten Baumstämmen bestehen, sind tatsächlich eine Erfindung der Milchbauern aus dem Alpenraum. Um ihre Kühe auf den Almwiesen auch ausreichend tränken zu können, musste Wasser aus den eher kleinen Bergbächen gesammelt werden. Abhilfe schafften schließlich die Baumstämme, die so bearbeitet wurden, dass daraus eine Art Wanne und damit ein Trinktrog für die Kühe entstand. Dieses Prinzip hat sich über Jahrhunderte erhalten: Auch heute noch trinken Kühe auf den Almwiesen aus solchen Holzbrunnen und auch so mancher Wanderer ist froh, wenn er sich beim Aufstieg mit dem klaren Bergwasser erfrischen kann.
Der Baumstammbrunnen ist so vorbereitet, dass er einen Abfluss besitzt. Das darin befindliche Rohr führt das Wasser aus dem Becken durch einen Schlauch zu einer Brunnenpumpe, die den Kreislauf später in Gang hält. Der Zulauf eines klassischen Holzbrunnens, befindet sich in einem weiteren, schmaleren Holzstamm, der mittig am Wasserbecken oder an der Stirnseite platziert werden kann. Der senkrechte Stamm ist mit einer Bohrung versehen, durch die das Zulaufrohr verläuft. Auf der gewünschten Höhe befindet eine Querbohrung, in der ein kleineres hohles Rundholz steckt – der „Wasserhahn“ des Holzbrunnens.
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